„So spricht der HERR: Siehe, ich werde das Geschick der Zelte Jakobs wenden und mich über seine Wohnungen erbarmen, und die Stadt soll auf ihrem Hügel wieder erbaut und der Palast wie üblich bewohnt werden“ (Jeremia 30,18).
Was für ein schöner Text, und er passt unglaublich gut zu diesem Monatsbericht. Nach Ausbruch des Krieges wurden fast alle Menschen in Hotels und andere Dörfer evakuiert. Es gab keine Zivilisten mehr, und die Grenzgebiete waren Militärgebiet. Wir können uns nicht vorstellen, wie es ist, schrecklich angegriffen und dann für so lange Zeit aus den eigenen Häusern evakuiert zu werden. Jeden Monat hören wir neue Geschichten von Menschen aus den Grenzgebieten, emotionale Geschichten. Es ist daher bemerkenswert, dass dieser Bibel-Text Wirklichkeit geworden ist.
Gott verspricht die Wiederherstellung und den Wiederaufbau Jakobs. Natürlich umfasst dies das Gesamtbild, nämlich die Rückkehr des gesamten Hauses Israel in das Land, aber wir können dies auch in kleineren Details sehen, wie zum Beispiel in dem Zeugnis, das wir aus Kfar Aza erhalten haben.
Letzten Monat hatten wir das Glück, Shachar und seine Frau kennenzulernen. Ihre Freunde und Nachbarn wurden an diesem schrecklichen Tag, dem 7. Oktober, ermordet. Dennoch beschlossen sie nach nur acht Wochen, in ihr Zuhause zurückzukehren. Offiziell war dies nicht möglich, aber sie taten es trotzdem. Sie beschlossen, den Feind nicht gewinnen zu lassen, und begannen sogar, sich freiwillig zu melden, um die Soldaten der israelischen Streitkräfte mit Mahlzeiten aus ihrem eigenen Haushalt zu versorgen. Was für ein Beispiel für Widerstandsfähigkeit! Weil sie so viel in andere investiert haben, mussten sie selbst Einbußen hinnehmen. Da konnten wir zum Einsatz kommen. Shachar braucht Hilfe für seine Gesundheit, und wir können ihn finanziell unterstützen. Wir konnten ihnen diese gute Nachricht während unseres Besuchs mitteilen. Er war davon tief bewegt. Sie haben uns in ihr Haus eingeladen und uns gebeten, wiederzukommen und mit ihnen zu essen. Ich bin unendlich dankbar, dass ich diese Arbeit tun darf. Auf diese Weise können wir durch unsere Taten das Bild von Jeschua widerspiegeln.
Wir konnten auch einer anderen Familie in Nachal Oz dabei helfen, Laminatboden zu verlegen. Jedes Mal, wenn wir gehen, werden wir umarmt und sie drücken uns ihre tiefe Dankbarkeit aus. Auf diese Weise wird Gottes Verheißung wahr, dass Jakob wieder leben kann, wo der Feind dachte, er könnte die Macht übernehmen. Wir erhalten nach und nach immer mehr Anfragen für Reparaturen. Ich möchte Ihnen aufrichtig für Ihre finanzielle und geistliche Unterstützung danken. Ihre Gebete sind sehr wichtig! Wir beten, dass Gott uns zu den richtigen Menschen führt, denen wir helfen, die wir unterstützen und die wir bedingungslos lieben können.
Danke, dass Sie für uns beten und uns unterstützen.
Segen aus Zion.
Gerrit Van Vliet
Projekt Kommunen unter Beschuss
Spendeninformation für dieses Projekt
Christliche Freunde Israels
IBAN: DE19 7009 1500 0000 7322 30
BIC: GENODEF1DCA
Volksbank Raiffeisenbank Dachau EG
Verwendungszweck: Kommunen unter Beschuss
