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Eshkol Region braucht Sicherheit

„… bereiteten sich die Kinder Israels zum Schutz vor den Midianitern Schlupfwinkel in den Bergen, Höhlen und Bergfesten. Und es geschah, wenn Israel etwas gesät hatte, so kamen die Midianiter und Amalekiter und die Söhne des Ostens gegen sie herauf; und sie lagerten sich gegen sie und verwüsteten den Ertrag des Landes bis hin nach Gaza … Da schrien die Kinder Israels zum HERRN“ (Richter 6,2-4+6).

Während der biblischen Zeit Gideons - eines militärischen Führers, Richters und Propheten - versteckten sich die Kinder Israels in Unterschlüpfen, als ihre Feinde ihre Ernten angriffen und zerstörten. In Gottes rechten Zeit, als sich Sein Volk zu Ihm umkehrte, erhörte der Herr ihre Gebete und sandte Befreiung von ihren Gegnern, indem Er Gideon in die Führung berief.

Kürzlich reiste ich in die Region Eschkol in der nordwestlichen Negev-Wüste. Dieses Gebiet, das dem Regionalrat von Eschkol untersteht, liegt auf halbem Weg zwischen Aschkelon und Beerscheba und grenzt im Westen an den umstrittenen Gaza-Streifen. Wegen seiner Nähe zum Gazastreifen war diese Region seit 2000 Ziel tausender Raketenangriffe. Trotz der Abdeckung durch die Eiserne Kuppel landen einige Raketen immer noch auf offenem Feld, da das Verteidigungssystem normalerweise auf besiedelte Gebiete beschränkt ist. Die Region Eshkol besteht aus etwa 30 landwirtschaftlichen Kooperativen (Kibbutzim oder Moshavim genannt), die über große Mengen an offenem Land verfügen. Infolgedessen kam es durch Raketenangriffe zu weitreichenden Schäden an landwirtschaftlichen Betrieben, Fahrzeugen und Gebäuden in der Umgebung. (Wikipedia)

Seit 2018 hat dieses Gebiet auch massive Brandschäden an ihren Ernten erlitten, die durch brennende Ballons und Drachen, die von Gaza aus gestartet wurden, verursacht wurden. Diese von der Hamas und anderen militanten Gruppen angewandte Taktik wird als eine Form des Agro-Terrorismus betrachtet (Wikipedia). Eshkol ist der größte Landwirtschaftsrat des Landes und liefert 60% der landwirtschaftlichen Erzeugnisse des Staates Israel. Genau wie zu Gideons Zeiten versuchen einige benachbarte Gruppen, die Lebensmittelversorgung Israels zu zerstören.

Während unserer jüngsten Reise an die Grenze des Gazastreifens sind mir überall Bombenschutzbunker aufgefallen: auf Spielplätzen, auf Feldern, entlang der Straßen. Diese farbenfrohen, wunderschön dekorierten Bunker sind gut sichtbar - ein starker Kontrast zu den üblichen beigen oder weißen Gebäuden in Israel. Die meisten Häuser in diesen Gegenden verfügen über einen internen Bombenschutz (oder "Schutzraum"), in den man bei einem Angriff flüchten kann. Das ist die harte Realität: Israelische Kinder lernen schon früh, dass das Ertönen einer Sirene die Notwendigkeit signalisiert, in Deckung zu rennen. Mit 18 Jahren ist die Einberufung in die israelischen Streitkräfte (IDF) sowohl für Männer als auch für Frauen obligatorisch. Die Militärkultur ist ein Teil des israelischen Lebens, und viele, die in diesen Regionen leben, leiden an einer posttraumatischen Belastungsstörung (PTSD), einem psychischen Gesundheitszustand, der durch das Erleben oder Miterleben eines schrecklichen Ereignisses ausgelöst wird. Menschen mit PTBS können unter Flashbacks, schwerer Angst oder Furcht leiden; sie benötigen unter Umständen eine Therapie, um in der Gesellschaft wirksam funktionieren zu können (Wikipedia). In der Heiligen Schrift heißt es, als der Herr Gideon zu Anführer Israels berief, nahm Er Gideon durch "Therapie" mit, um sein Selbstbild zu ändern und seinen Ängsten zu begegnen. Ursprünglich sah sich Gideon als "der Schwächste" und "der Geringste", aber Gottes sequentieller Prozess half ihm, der "mächtige Krieger" zu werden, als den der Engel des Herrn ihn verkündete (Richter 6 - 8).

Obwohl es in der Region Eshkol einige wenige Religionsgemeinschaften gibt, besteht die Mehrheit der Einwohner aus säkularen Juden. Sie lieben das Land Israel, aber sie sind Agnostiker und glauben, dass die Existenz Gottes unbekannt oder „unkennbar“ ist. Dies war der Fall einer Frau, die wir besuchten und die eine Musikschule betreibt. Sie war verzweifelt über den Verlust von Arbeit für Musiker aufgrund von COVID19 und fragte sich, ob die Schulen wieder geöffnet würden. Sie fühlte sich hoffnungslos, als sie über den andauernden, bedrohlichen Konflikt mit Gaza nachdachte, und war verzweifelt über die Zukunft Israels. Sie hatte auch große Sorgen wegen ihres Bruders, der an PTSD leidet.

Ohne Vertrauen in den Gott Israels und die Verlässlichkeit Seiner Verheißungen, welche Grundlage oder Hoffnung kann da jemand haben? Wir alle müssen tun, was Israel zur Zeit Gideons getan hat: uns zum Herrn wenden und um Seine Hilfe rufen. In Gottes rechten Zeit wird Er wieder antworten und erlösen. Elyon ist unsere Sicherheit!

Wir wollen die Eshkol Region mit Gebet bedecken

  • Wir ehren den Herrn, weil Er einzigartig und großartig ist und weil Er die Fähigkeit besitzt, das Unmögliche zu vollbringen. „Wer ist dir gleich unter den Göttern, o HERR? Wer ist dir gleich, herrlich in Heiligkeit, furchtgebietend in Ruhmestaten, Wunder vollbringend?“ (2. Mose 15,11).
  • Wir danken dem Vater, dass Er es uns möglich macht, durch unsere Gebete das Königreich Gottes auf Erden zu errichten. Welch erstaunliches Privileg! „Dein Reich komme. Dein Wille geschehe, wie im Himmel, so auch auf Erden“ (Matthäus 6,10).
  • Wir bitten Gott, die Menschen, die Besitztümer und die Felder in der Eshkol Region vor Raketen und brennenden Ballons zu schützen. „… er wird dich mit seinen Fittichen decken, und unter seinen Flügeln wirst du dich bergen; seine Treue ist Schirm und Schild. Du brauchst dich nicht zu fürchten vor dem Schrecken der Nacht, vor dem Pfeil, der bei Tag fliegt“ (Psalm 91,4-5).
  • Wir beten, dass säkulare Juden im Herzen dazu bewegt werden, ihre Ansichten zu ändern und sich dem Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs zuzuwenden. „… so werden wir nicht von dir weichen. Belebe uns, so wollen wir deinen Namen anrufen! O HERR, Gott der Heerscharen, stelle uns wieder her! Lass dein Angesicht leuchten, so werden wir gerettet!“ (Psalm 80, 19-20).
  • Wir rufen zum Herrn und bitten Ihn die Menschen zu heilen, die an PTSD leiden, so wie sie sich Ihm für Hilfe zuwenden. „… viele sagen von meiner Seele: »Sie hat keine Hilfe bei Gott.« (Sela.) Aber du, HERR, bist ein Schild um mich, du bist meine Herrlichkeit und der mein Haupt emporhebt“ (Psalm 3,3-4). „Euch aber, die ihr meinen Namen fürchtet, wird die Sonne der Gerechtigkeit aufgehen, und Heilung [wird] unter ihren Flügeln [sein]“ (Maleachi 3,20).
  • Wir bitten Adonai zu denen in Gaza zu sprechen, die es müde sind, dem lebendigen Gott entgegenzustehen, und durstig sind nach der Wahrheit. Mögen sie Seine Stimme hören. „Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!“ (Offenbarung 22,17).
  • Wir preisen Elyon, den Allerhöchsten dafür, dass Er unser Ort der wahren Sicherheit und des Schutzes ist. „Wer unter dem Schirm des Höchsten sitzt, der bleibt unter dem Schatten des Allmächtigen. Ich sage zu dem HERRN: Meine Zuflucht und meine Burg, mein Gott, auf den ich traue!“ (Psalm 91,1-2).

Liebe Wächter:

Ich danke Ihnen für Ihre anhaltende Fürbitte für Israel. Gott hat denen, die Sein Land lieben, Segen verheißen. Das ist ein zusätzlicher Bonus! Sie dürfen gerne diese Gebetspunkte als Anregungen verwenden; bitte erlauben Sie dem Heiligen Geist, Sie zu leiten, wenn Sie für Israel und alle anderen Orte beten, die Er Ihnen aufs Herz legt.

In Seiner Liebe
Linda D. McMurray
Internationale Koordinatorin der CFI-Gebetsmauer

Christliche Freunde Israels e. V.

Söldenhofstr. 10, 83308 Trostberg
Deutschland

e-Mail: info[at]cfri.de
Tel.: +49 (0)8621-977286

  

 

Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 25.04.2022 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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