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Kürzlich hatte CFI die große Freude, eine jüdische Frau willkommen zu heißen, die aus Russland Alijah gemacht hat. Ihre Lebensgeschichte hat unsere Herzen tief berührt. Sie wuchs in einem Waisenhaus auf. Ihre Eltern litten unter schweren psychischen Erkrankungen und verloren das Sorgerecht für sie. Trotz ihrer sehr schmerzhaften Kindheit kehrte sie später zurück, um sich um ihre Eltern zu kümmern, ebenso wie um eine Tante, die ebenfalls psychisch krank war. Sie brachte einen Sohn zur Welt und zog ihn alleine groß, nachdem der Vater des Kindes sich entschieden hatte, sie wegen der schweren familiären Verantwortung, die sie trug, nicht zu heiraten. Ihr Sohn wuchs gesund und stark heran. Nach Jahren emotionaler Belastung geriet sie in eine Depression und nahm stark an Gewicht zu. Auf dem runden Foto oben sieht man eine Frau, die körperlich und seelisch überwältigt ist. Später machte ihr Sohn Alijah nach Israel und wurde Vater eines kostbaren Jungen, bei dem schwerer Autismus diagnostiziert wurde. Da traf sie eine lebensverändernde Entscheidung. Sie sagte: „Ich muss stark werden. Mein Sohn kann sich nicht gleichzeitig um mich und um sein Kind kümmern.“ Mit unglaublicher Entschlossenheit schaffte sie es, 52 Kilogramm abzunehmen. Heute steht sie gesund, erneuert und voller Hoffnung da. Sie machte Alijah und begann ein neues Kapitel ihres Lebens in Israel.

Zum ersten Mal erzählt sie ihre Geschichte

Während ihres Besuchs bei CFI erzählte sie ihre Geschichte zum ersten Mal. Wir sprachen mit ihr über Gottes Liebe zu ihr, zu ihrem Sohn und zu ihrem Enkel. Wir ermutigten sie, dass für Gott nichts unmöglich ist. Sie sagte zu uns: „Es tut so gut, hier zu sein. Von euch gehen Licht und Wärme aus. Ich spüre Frieden.“ Wir konnten sie und ihren Sohn mit Geschenken segnen, darunter auch neue Schuhe. Sie war überwältigt vor Dankbarkeit. Geschichten wie ihre erinnern uns daran, dass Menschen nicht nur wegen materieller Hilfe kommen, sondern weil sie hier Gottes Gegenwart spüren. Oft kommen sie deshalb später wieder zu Besuch.

Wir heißen viele neue Olim in unserem Zentrum willkommen!

Das Verteilzentrum von CFI empfängt neue Einwanderer aus vielen verschiedenen Städten, darunter auch Jerusalem, sowie aus unterschiedlichen Ländern. Wir haben uns sehr gefreut, Gäste aus mehreren spanischsprachigen Ländern willkommen zu heißen: Venezuela, Spanien, Argentinien, Bolivien und Paraguay. Erst vor Kurzem kamen auch viele Besucher aus den Vereinigten Staaten zu uns. Das ist sehr ermutigend. Außerdem durften wir Gäste aus Russland, Georgien, Belarus und der Ukraine begrüßen. 

Eine besonders wichtige und interessante Begegnung hatten wir mit drei Männern aus russischsprachigen Ländern. Einer von ihnen war bereits zuvor bei Offene Tore gewesen und brachte nun seine beiden Freunde mit. Diese Freunde kamen aus Moskau. Überraschenderweise hatten sie kaum ein Verständnis vom Gott Israels oder davon, wer Abraham überhaupt war. Sie waren geistlich interessiert und neugierig, warum wir tun, was wir tun. Ich gab ihnen Ausgaben der jüdischen Schriften, des Tanach. Sie waren wirklich erstaunt, denn zum ersten Mal hielten sie Gottes Wort in ihren Händen. Einer von ihnen sagte: „Ich brauche keine weiteren Geschenke. Ich habe bereits bekommen, was ich gebraucht habe. Der Tanach genügt mir.“ Ich erklärte ihnen, dass wir tun, was wir tun, um Israel zu segnen, und dass dies Gott wohlgefällig ist. Es steht geschrieben, dass das jüdische Volk erwählt ist und dass es ein Segen für die Welt ist und sein wird. 

Wir danken allen, die für Offene Tore beten und diesen Dienst finanziell unterstützen. Ihre Großzügigkeit macht Geschichten wie diese möglich.

Lyailya Telgarina
Projekt Offene Tore


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Christliche Freunde Israels e. V. (CFRI) ist der deutsche Arbeitszweig von Christian Friends of Israel (CFI-Jerusalem) mit Hauptsitz in Jerusalem, ISRAEL. Telefon: 972-2-623-3778 Fax: 972-2-623-3913 E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

CFRI ist zuletzt vom Finanzamt Traunstein am 25.04.2022 als gemeinnütziger eingetragener Verein bestätigt worden.

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